Rietberg (ap). Trotz einiger wetterbedingter Herausforderungen hat sich das dritte Weinfest „Wein und Musik auf Gut Rietberg“ einmal mehr als Publikumsmagnet erwiesen. Mehr als 3.000 Besucher genossen an drei Tagen das besondere Ambiente des historischen Gutes, ein abwechslungsreiches Musikprogramm, kulinarische Spezialitäten und erlesene Weine.
Zum Auftakt am Freitag zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Ein kräftiges Gewitter mit Sturmböen und Starkregen zog über das Veranstaltungsgelände hinweg. Aus Sicherheitsgründen wurden die Besucher gebeten, sich vorübergehend in einer Reithalle in Sicherheit zu bringen. Nachdem das Unwetter weitergezogen war, konnte das Weinfest wie geplant fortgesetzt werden. „Natürlich war das für die Veranstaltung schade, aber der Stimmung hat es keinen Abbruch getan“, berichteten mehrere Besucher übereinstimmend.
Der Samstag entschädigte dann mit bestem Sommerwetter. Bei angenehmen Temperaturen strömten zahlreiche Gäste auf das Gelände, sodass zeitweise sogar auf Nachschub an Weingläsern gewartet werden musste. Besonders gefragt waren die Führungen über das Gut und durch die historischen Anlagen.
Auch der Sonntag war wettertechnisch wechselhaft. Dennoch nutzten viele Gäste die Gelegenheit für einen Besuch auf Gut Rietberg. Neben den Weinständen und gastronomischen Angeboten sorgten zahlreiche Mitmachaktionen für Familien, verschiedene Aussteller sowie das abwechslungsreiche Bühnenprogramm für Unterhaltung.
„Wir bedauern ein wenig die Wetterkapriolen am Freitag und Sonntag“, sagte Johannes Wiethoff nach Veranstaltungsende. Zugleich zog er ein positives Fazit: Das Weinfest habe sich inzwischen bestens etabliert. Grundsätzlich würde man die Veranstaltung gerne fortführen, man könne aber derzeit aufgrund der ungewissen Zukunft des Stadtmarketings keine verbindliche Zusage machen.
Unabhängig davon zeigte das dritte Weinfest eindrucksvoll, dass die Mischung aus besonderem Ambiente, guter Musik, kulinarischen Genüssen und geselligem Miteinander hervorragend ankommt – selbst dann, wenn das Wetter nicht immer mitspielt.
Fotos: RSA/Peine




















































































