Bokel (rdp). Eine Woche vor dem Grafschaftslauf, der in Rietberg startet, ist der 2. Bokeler Volkslauf (23. August) nicht nur eine gute Trainingsmöglichkeit für die Läufer und Läuferinnen, sondern darf sich nach der Resonanz des Vorjahres mit zwei neuen Laufstrecken selbst auf ein starkes Event freuen. „Bokel ist somit auch eine gute Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen“, sagt Christoph Bresser, einer der Organisatoren des Bokeler Laufs und zudem Geschäftsführer im Gesamtverein der SG. Zukünftig soll eine SG-Laufgruppe gebildet werden.
Da die Sportwoche in Bokel erst nach dem Lauf beginnt, findet diesmal alles rund um den Sportplatz statt. Hier startet um 10 Uhr auch der Bambinilauf, bei dem eine Stadionrunde gelaufen werden muss. Bereits um 9.30 Uhr gehen die Schüler und Jugendlichen auf die 3-Kilometer-Strecke. Walker und Walkerinnen sind auch zu diesem neuen Streckenangebot eingeladen. Auf die „langen Distanzen“ über 6 und 12 Kilometer (Rundkurs im Dorf) geht es ab 10.30 Uhr.
„Die kurzen Strecken sind auch ideal für Einsteiger“, macht Christoph Bresser Anfängern Mut. Auch die eigenen SG-Mannschaften sind eingeladen, sich an den Läufen zu beteiligen. Bei den Herren hat die Saison schon gestartet und am Sonntag (23. August) ist Rheda zu Gast. „Alte Herren“ und Damen haben noch spielfrei – also eine gute Trainingseinheit?
Natürlich hofft die SGB auf gutes Laufwetter. „Im Vorjahr waren wir mit der Beteiligung und dem Niveau zufrieden. Alle Starter und Starterinnen sind gut durchgekommen. Vielleicht werden es in diesem Jahr noch ein paar mehr Anmeldungen“, hofft Bresser. Auch am Lauftag selbst werden für Kurzentschlossene noch Meldungen angenommen. Die Hauptstrecke ist identisch geblieben und führt in und um Bokel und Ortskern. „Wir hoffen natürlich auch auf Zuschauer, die die Läufer anspornen und Stimmung machen“, so Christoph Bresser, der auch zu ‚helfenden Händen“ am Veranstaltungstag aufruft: Streckenposten, Voraus-Radfahrer, Kuchenspender und vieles mehr.
Christoph Bresser kommt eigentlich vom Fußball, hat aber in der ersten Mannschaft aufgehört und suchte nach Fitness-Möglichkeiten. Einmal in der Woche Training bei den Alten Herren sei ihm zu wenig, deshalb habe er sich für das Laufen oder auch Inlinern entschieden. „Perspektivisch vielleicht mal ein Halbmarathon“, schaut er nach vorn. Durch eine App „Strava“ sind Vergleiche mit anderen Läufern möglich. „Dadurch ist man motiviert, es selbst auch zu schaffen.“ Und in kleinen Gruppen laufe sich auch besser, es lasse sich der „innere Schweinehund“ besser überwinden.
Was sind seine Argumente für andere, selbst mit dem Laufen zu beginnen: „Man ist an der frischen Luft. Macht etwas für den eigenen Körper. Man ist zeitlich unabhängig. Kann den Puls selbst kontrollieren. Benötigt nur eine kleine Ausrüstung. Nur bei den Schuhen sollte man auf gute Qualität achten.“
Aktuell sind 120 Anmeldungen eingegangen. Im Vorjahr waren es 150 Starter. Diese Marke könnte „geknackt“ erden. Eine Online-Anmeldung kann über race-result vorgenommen werden (https://my.raceresult.com/390599) oder bis 30 Minuten vor Ort.

