In den Adelsstand erhoben:

Klosterdorf kürt neue Maikönigin Anne

Steht bis Ende November. Dekoriert mit 24 Wappen dokumentiert er, welche Vereine das Dorf bereichern.

Varensell (dg). Es ist schon Tradition. Jährlich, am Vorabend des Wonnemonats, versammelt sich die Dorfgemeinschaft im Zentrum ihres Ortes. Vor dem Kloster ist ein kleiner Festplatz aufgebaut, für gemütliche Stunden beim Maibaum aufstellen. Imbiss- und Getränkestand, sowie eine spritzig, fruchtige Maibowle erfreuen die Besucher bei diesem fröhlichen Anlass, an dem ein mit Spannung erwartetes Geheimnis gelüftet
 wird. „Wer ist die neue Maikönigin?“ Das weiß bis dahin nur Manfred Habig, Moderator des Abends und verschwiegener „Königin-Macher“ im Maibaum-Team. Jene 19 kernige Naturburschen in ihren rotkarierten Holzfällerhemden, deren Idee es war, den Baum als Symbol für intaktes Dorfleben zu errichten. Kein Maibaum ohne Königin, so die Devise. Der Jubel war groß und herzlich, als Manfred Habig ihren Namen ausrief. Anne Ridder kam als neue Maikönigin strahlend aus den Besucherreihen an diesem herrlichen Frühlingsabend. Erste Gratulantin nach ihrer Proklamation war Monika Dreisewerd, ihre Vorgängerin. Bürgermeister Sunder und Ortsvorsteher Schwienheer, sowie viele Freunde und Bekannte schlossen sich mit herzlichen Glückwünschen an. Mai-Majestät Anne lebt mit Ehemann Michael und zwei Kindern in Varensell. Ist beliebt und bekannt als Floristin, die seit 11 Jahren schon die schmückende Maibaumkrone bindet. Gefeiert wurde beim Maibaumfest bis spät in die Nacht, bei fröhlicher Stimmung.

Fotos: RSA/Rehling