Gratulanten zum 60.: Meike Walter, Detlef Müller, Tanja Gehle, Andreas Sunder, Elisabeth Pratzer, Wenzel Schwienherr, Äbtissin Angela Boddem OSB, Pfarrer Andreas Zander und KiTa-Leiterin Diana Kochtokrax.Fotos: RSA/Pfaff
Varensell (rdp). „Die Atmosphäre zeigt, dass hier gute Arbeit geleistet wird. Es ist ein lebendiger Ort für die Kinder. Ich kann nur allen danken – von den Gründern und Ideengebern bis zum heutigen Mitarbeitendenteam“, sagte Detlef Müller, Geschäftsführer des Trägers Katholische Kindertageseinrichtungen, bei seiner Begrüßung zur Jubiläumsfeier der St. Benediktus Kindertageseinrichtung (KiTa) in Varensell. Den 60. Geburtstag der KiTa feierte am Samstag der ganze Ortsteil mit Begeisterung mit: „Gemeinsam wachsen, spielen und lernen!“
Unter diesem Motto hatte das KiTa-Team für einen unterhaltsamen Nachmittag gesorgt, der mit Spiel und Spaß für Kurzweil sorgte, aber auch an die sechs Jahrzehnte seit der Gründung erinnerte. Denn Generationen von Kindern und Familien sind die KiTa „durchlaufen“. „Ihr habt hier auch die Vorarbeit für die schulische Entwicklung gelegt. Ihr macht das gut“, betonte Meike Walter, Leiterin der benachbarten Grundschule. Auf 60 Jahre voller Dankbarkeit blicke man zurück, hob Diana Kochtokrax, Leiterin der Kita, hervor. Sie selbst hat als Kind die KiTa besucht und kann aus verschiedenen Perspektiven berichten.
Dankesworte richtete sie auch an die Abtei der Benediktinerinnen in Varensell, die damals den Grundstein gelegt hatten. „Noch heute sind wir eng mit den Schwestern verbunden. Wir sind auch bei ihnen immer herzlich willkommen“, so Kochtokrax, die in Verbindung mit Kloster und Grundschule auch eine besondere Gemeinschaft sieht. „Und unsere KiTa ist im Herzen von Varensell. Und da gehört sie auch hin. Dabei dürfen wir die Kinder ein Stück auf ihrem Weg begleiten.“
Diana Kochtokrax freute sich auch besonders, unter den Gästen ihre Vorgängerin Elisabeth Pratzer begrüßen zu dürfen. 1983 hatte Pratzer die Leitung der KiTa übernommen und erlebte „dort wundervolle 40 Jahre!“ Auch wenn die Zeit für KiTas nicht immer einfach gewesen sei, so zeige Varensell, dass man gemeinsam viel erreichen könne.
Mit je zwei Kräften in den drei Gruppen habe man damals begonnen. Seitdem habe sich viel verändert. Heute sind es alles in allem 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei 81 Kindern in vier Gruppen.
Mit einem Marienkäferhaus – angelehnt an den Glücksbringer „Rieti“ – bedankte sich Bürgermeister Andreas Sunder für die KiTa-Arbeit in einem „Haus der Geborgenheit und Gemeinschaft“.
Neben vielen Möglichkeiten der Unterhaltung und des Beisammenseins fand auch ein Sponsorenlauf statt, der rund 6.500 Euro einbrachte, die zur Anschaffung weiterer Geräte für Spiel und Bewegung genutzt wird.






