Die Mannschaft von TuS Viktoria Rietberg hofft auf eine gute Saison weiter in der Staffel 7. (Foto: RSA/Pfaff)
Von Ronald Pfaff, Andrea Peine und Marina Bäumker
TuS Viktoria Rietberg: Weiter in der Staffel 7 auf Punktejagd
Rietberg. Der Wunsch wurde nicht erfüllt. Gern wäre die 1. Mannschaft vom TuS Viktoria Rietberg in die Bezirksliga Staffel 3 umgruppiert worden, doch sie muss nun in der Staffel 7 bleiben. „Wir haben dann auf jeden Fall weitere Fahrten“, sagt Ralf Peterhanwahr, Abteilungsleiter der Fußballer.
Statt den erhofften Derbys in Westenholz, Delbrück oder Paderborner Land, führen die Reisen zu den Auswärtsspielen nun beispielsweise bis Ahlen, Soest, Hamm etc.
„Da weitermachen, wie wir in der Rückrunde der letzten Saison gespielt haben“, blickt Trainer Dennis Grübel auf 2025/26 zurück: Nur zwei Spiele verloren, eine Partie Remis und sonst nur gewonnen. Eine Bilanz, die sich sehen lassen konnte.
Bei sechs Abgängen und fünf Neuzugängen möchte sich Dennis Grübel, der im zweiten Jahr mit Namensvetter Dennis Berfelde, bei den Zielen – außer natürlich Klassenerhalt – noch nicht festlegen. „Unsere Stärke ist der Zusammenhalt. Wir sind weitestgehend ein eingespieltes Team. Eine charakterstarke Truppe, bei der es auch menschlich passt. Da haben wir auch bei den Zugängen großen Wert draufgelegt“, betont Dennis Grübel.
Auf seinen Vater, Wolfgang „Wolla“ Grübel kann er in der neuen Saison nicht bauen. Denn nach 14 Jahren im Amt hat er die sportliche Leitung in jüngere Hände abgegeben. Seine Aufgabe teilen sich nun drei Viktoria-Mitglieder mit unterschiedlichen Aufgaben.
Neu im Team sind: Damian Tomic (Bünde), Francesco Panucci (Cappel), Ole Jakobus (Clarholz), Louis Weicart (Clarholz) und Erik Bienek (Aramäer Rheda-Wiedenbrück).

SG Bokel: Hier kämpft jeder für jeden
Bokel. Die Vorfreude auf die neue Fußball-Saison ist bei Schwarz-Gelb Bokel e.V. deutlich spürbar. Nach einer erfolgreichen Spielzeit richtet die 1. Mannschaft den Blick nach vorn – mit einem eingespielten Team, frischen Gesichtern und klaren Zielen.
Mit einem bewährten Fundament und frischen Impulsen geht die SG Bokel in die neue Saison. Spielertrainer Corrado Modica, der bereits im vergangenen Jahr nach Bokel wechselte, bleibt eine feste Größe auf und neben dem Platz. Neu im Trainerteam ist Dirk „Fox“ Sellemerten, der zuletzt in Mastholte tätig war. Nach nur zwei Telefonaten war für beide Seiten klar, dass die Zusammenarbeit passt. „Ich war frei und wie sich der Verein entwickelt hat, davor ziehe ich meinen Hut“, erklärt Sellemerten. Für den 1. Vorsitzenden Markus Brunsing steht fest: „Die Trainer genießen unser volles Vertrauen.“
Personell verstärkt sich die 1. Mannschaft mit vier Neuzugängen: Nico Sudbrock und Linus Mertensotto, die beide aus der eigenen Jugend stammen – Letzterer war zuletzt in Kaunitz aktiv –, sowie Lee Buschmann aus der eigenen 2. Mannschaft und Christoph Schröder von der 2. Mannschaft des RW Mastholte. Demgegenüber stehen die Abgänge von Tobias Wimmelmeier und Michael Großewietfeld. Insgesamt umfasst der Kader zur neuen Saison 27 Spieler, darunter 24 Feldspieler und drei Torhüter.
Nach der starken vergangenen Saison lautet das Ziel, an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen und insbesondere den außergewöhnlichen Teamgeist zu wahren und weiter zu stärken. „Hier kämpft jeder für jeden“, beschreibt Corrado den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Genau dieser Einsatz und die Leidenschaft jedes Einzelnen seien die Grundlage für den Erfolg. „Hier ist jeder mit dem Herzen auf dem Platz – immer im positiven Sinne für unser Dorf.“, bestätigt Brunsing.
Bis zum ersten Pflichtspiel bleiben fünf Wochen Vorbereitung. Neben intensiven Trainingseinheiten wird auch das Teambuilding einen wichtigen Platz einnehmen.
Ein besonderer Dank richtet der erste Vorsitzende an den Sponsor der 1. Mannschaft, Bohmeier und Frenser, für die Unterstützung. Gleichzeitig freut sich Markus Brunsing auf die weitere Entwicklung der Vereinsanlage: Mit dem neuen Multicourt-Platz wird die Infrastruktur der SG Bokel künftig nochmals deutlich aufgewertet und bietet beste Voraussetzungen für die sportliche Zukunft.

TuS Westfalia Neuenkirchen: Trainer Helge Bittner geht ins dritte Jahr
Neuenkirchen. Motiviert, optimistisch und gut aufgestellt starten die drei Seniorenmannschaften von Westfalia Neuenkirchen in die kommende Saison. Helge Bittner, der bereits seine dritte Saison als Trainer der 1. Mannschaft verzeichnen kann, blickt optimistisch auf die neue Spielzeit, und testet noch mögliche Neuzugänge.
Zusammen mit Co-Trainer Jonathan Müller, der in der vorigen Saison als Spieler aktiv war, bereiten sie ihre Spieler mit dem Ziel „möglichst schnell Punkte zu sammeln, um im gesicherten Mittelfeld zu bleiben“ auf einen erfolgreichen Saisonstart vor. Wichtig, so Bittner, sei, dass alle Spieler verletzungsfrei durch die Spiele kommen, da dieses zuvor nicht möglich war.
Um den Kader weiterhin auf Kreisliga A-Niveau halten zu können, sind aktuell zwei bis drei Gastspieler zum Probetraining angetreten. Zusätzlich unterstützt wird die Mannschaft vom Torwarttrainer Uwe Leichert. Daniel Dreisewerd hat die Mannschaft zum Saisonende verlassen, bleibt dem Verein jedoch treu.

SG-Fußballdamen mit großem Kader in die Saison: Polster für mögliche Ausfälle
Bokel. Warum nicht mal den Aufstieg anpeilen, möchte Trainer Andreas Dören die Saisonziele der Fußballdamen der SG Bokel gern hochansetzen. „Doch die Mannschaft ist zwiegespalten“, betont Dören mit einem Lächeln: „Denn ich habe mal gesagt, wenn wir die Meisterschaft holen, hören ich auf.“ Der 59-Jährige trainiert die Bokelerinnen bereits im sechsten Jahr. „Ursprünglich war die Tätigkeit mal ein halbes Jahr angedacht.“
Doch die Chemie zwischen Verein, dem Trainer und der Mannschaft scheint zu stimmen. In der abgelaufenen Spielzeit 25/26 errang das Team den vierten Platz mit 58 Punkten in der Kreisliga A und einem Torverhältnis von 75:35. Dabei hat sich die SG vor allem gegen den späteren Aufsteiger, FC Walstedde (71 Punkte), mit ihrem ganzen Können präsentiert. Ein Remis und ein Heimsieg – ausgerechnet gegen den Titelträger ist schon eine beachtliche Leistung. „Wir konnten die Spielerinnen, die sich nach der Auflösung in Rietberg für uns entschieden haben, sehr gut integrieren. Neben dem sportlichen Können ist die Stimmung in der Mannschaft großartig“, so Andreas Dören, der in der Saison 26/27 auf einen großen Kader zurückgreifen kann. Doch durch Studium, Ausbildung und Beruf gab es auch Spieltage, an denen es schwer wurde, einen 15er Kader aufzustellen.
Andreas Dören hat selbst u.a. in Lippstadt, Mastholte und Waltrop gespielt. „Eigentlich alles außer Torwart“, blickt der Coach auf seine aktive Zeit zurück. Riesige Freude bereitet ihn, dass seine Frau ganz und gar hinter dem Hobby steht. „Sie begleitet die Mannschaft zu jedem Spiel.“
Zum Trainingsauftakt waren die SG-Spielerinnen gut gelaunt. „Ein paar Sponsoren könnten wir noch gebrauchen“, geben sie noch mit auf den Weg.
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V.v.l.: Vincenzo Caruso, Timo Stapf, Deniz Eren, Christian Binder, Christoph Funke, Loris Zahn, Ben Strunk, Luca Tarun, Przemylsaw Rafael Kubiciel
M.v.l.: Marvin Thoms (TW-Trainer), David Gülünay, Henry Goer, Jean-Luc Roos, Maurice Roos, Dennis Heinrich, Lucas Lütkebohle, Niklas Rauh, Eugen Dreichel (Co-Trainer), Andrej Dreichel (Trainer)
H.v.l.: Baran Bakir, Burak Köseoglu, Christoph Niermann, Turgay Dundar, Iwan Dirksen, Etem Oral, Yahye Husen, Maximillian Popielski. (Foto: Verein)Mastholte
Mastholte. Einen Umbruch gibt es in der ersten Mannschaft von RW Mastholte nach dem Abstieg aus der Bezirksliga. Viele neue Gesichter vermeldet der Verein, der in der aktuellen Vorbereitungsphase zum Ziel ausgibt: Findungs- und Einspielphase. Dabei steht das Team zu Saisonbeginn in der Kreisliga gleich vor schweren Aufgaben. Zum Auftakt steht das Gastspiel in Langenberg an, im ersten Heimspiel empfangen die Schützlinge von Andrej Dreichel dann den Lokalkonkurrenten GW Varensell.
„Mit so einer Ausgangslage ist uns natürlich bewusst, dass es schnell verschiedene Richtungen einschlagen, der Kader ist aber so aufgebaut, dass wir schon in den Top 5 mitspielen wollen. Das klare Ziel direkter Wiederaufstieg, wie es viele Absteiger haben, haben wir so aber nicht, auch wenn wir über kurz oder lang wieder in die Bezirksliga aufsteigen wollen. Dass muss aber nicht mit aller Gewalt dieses Jahr passieren“, erklärt Vorsitzender Thomas Schledde gegenüber dem RSA.
Der Verein blickt eher auf einen Neustart nachdem die Kaderplanung positiv abgeschlossen wurde. „Wir sehen aktuell wie sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel weiterentwickelt und diesen Weg werden wir weiter gehen“, so Schledde nach den ersten Testspielen. Die Stärke des Teams sei aktuell auch schwierig einzuschätzen. „Wir haben in allen Mannschaftsteilen eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern, die so gut wie alle schonmal in höheren Ligen unterwegs waren und jungen hungrigen Spielern, die von den Erfahrenen lernen können. Die Mischung daraus bietet aus unserer Sicht viel Potenzial für eine erfolgreiche Saison. Speziell in der Abwehr und dem zentralen Mittelfeld sehe ich uns persönlich gut aufgestellt, was die Grundlage für eine erfolgreiche Saison darstellt. Zudem haben wir mit Andrej und Eugen Dreichel ein junges und engagiertes Trainerteam, die im Fußball aber schon viel gesehen haben und unsere Mannschaft auf Kurs bringen.“
Zum Trainerteam gehören Andrej Dreichel, Eugen Dreichelund Marvin Thoms. Als Physiotherapeut wird Simon Burghardt die Spieler fit halten.
Auf folgende Neuzugänge setzt RW Mastholte für die neue Saison: Yahye Husen (SC Wiedenbrück II), Baran Bakir(Türkgücü Gütersloh), Henry Goer (eig. Jugend), Timo Stapf(eig. Jugend), Eugen Dreichel (Co-Trainer, FSC Rheda), Deniz Eren (FC Sürenheide), Vincenzo Caruso (SC Wiedenbrück II), Przemyslaw Kubiciel (Victoria Clarholz II), Christian Binder, Loris Zahn (Victoria Clarholz II), David Gülünay (SC Peckeloh), Andrej Dreichel (FSC Rheda), Eren Cetin, Turgay Dundar (SV Avenwedde), Dennis Heinrich(Viktoria Rietberg) und Marcus Wernert (TSV Auerbach)
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Druffeler SG mit acht Neuzugängen und die Hoffnung auf den Durchbruch
Druffel. Acht Neuzugänge und keine Abgänge – hinzu kommt aktuell eine Trainingsbeteiligung von konstant mehr als 20 Spielern im Training. Die Vorbereitungsphase zeigt, dass Fußball B-Ligist DruffelerSG mit Intensität und Ambitionen in die neue Saison geht. „Wir sind insgesamt sehr breit aufgestellt“, blickt Vorsitzender Jens Himmeldirk nach vorn und unterstützt die Hoffnung von Trainer Dennis Fuhrmann: „Nach der starken Rückrunde der letzten Spielzeit sind wir bereit, erneut oben anzugreifen.“
„Wir wollen die positiven Ansätze aus der vergangenen Saison bestätigen und den nächsten Schritt machen. Entscheidend wird sein, vom ersten Spieltag an unsere Leistung auf den Platz zu bringen und über die gesamte Saison hinweg konstant aufzutreten. Dann bin ich überzeugt, dass wir erneut eine gute Rolle in der Liga spielen können“, gibt Dennis Fuhrmann die Zielsetzungen aus, denn da sei schon nach dem Saisonverlaufder vergangenen Serie alles möglich gewesen. Am Ende wurde es Rang 3 beim besten Liga- Torverhältnis.
Die Abwehr des Teams mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren war in der letzten Saison sehr stark und konnte sogar einige Verletzungen kompensieren. Jetzt sind noch Offensivspieler hinzugekommen, die ihre Erfahrung einbringen sollen. Die wichtigste Erkenntnis aus der vergangenen Saison war für Trainer Fuhrmann die Entwicklung der Mannschaft innerhalb der Spielzeit. Gerade in der Rückrunde spielte die DSG ihr ganzes Potenzial aus.„Demnach wäre es nicht ehrlich zu sagen, dass sich dieser dritte Platz ausschließlich gut anfühlt. Deshalb war nach dem letzten Spieltag neben der Freude über Platz drei auch eine gewisse Enttäuschung zu spüren – nicht, weil der dritte Platz kein Erfolg ist, sondern weil wir das Gefühl hatten, dass mit unserer Qualität sogar noch mehr möglich gewesen wäre“, ist Fuhrmann offen und ehrlich.
Mit der Druffeler SG geht der 45-jährige Vertriebsleiter, der im letzten Jahr seine Trainerlizenz absolvierte, in die vierte Saison. Er ist gern in Druffel, denn hier ist für ihn eine „Oase des Fußballs“. Und außerdem hat er als F-Jugendlicher für Westfalia Neuenkirchen in Druffel sein erstes Spiel gemacht. „Damals in einer Jeanshose.“ Beim SC Verl hat Fuhrmann dann von der E- bis zur A-Jugend gespielt und mit Andreas Mensing einen außergewöhnlichen Trainer kennengelernt: „Er hat mich geprägt!“ Dennoch spielte dann eine Zeitlang Fußball nicht die oberste Priorität. Fuhrmann wechselte für drei Jahre zum Go-Kart Sport und fuhr um die Deutsche Kart- Meisterschaft mit. Eine Erkenntnis daraus: „Teamsport ist etwas ganz anderes. Im Team kann man sich auch mal verstecken, aber als Einzelsportler trägst du allein die Verantwortung oder bist selbst Schuld.“
Dann kehrte Dennis Fuhrmann zum Fußball zurück: Erst Neuenkirchen, dann sieben Jahr Bezirksliga in Westerwieheals Stürmer und auf der Außenbahn bis zum zweimaligen Kreuzbandriss. Somit hing er als 37-Jähriger seine Fußballschuhe an den Nagel.
Bei der Druffeler SG gibt es eine weitere Neuerung. Nach 15 Jahren wurde erstmals wieder die Position des Sportlichen Leiters besetzt. Dirk Armatage, der zuletzt Trainer bei RW St. Vit war und zusätzlich noch für den FLVW aktiv ist, soll alsBindeglied zwischen 1. und 2. Mannschaft, Trainer und Vorstand fungieren.
Die Neuzugänge der 1. Mannschaft: Edward Beck, Christian Förster, Timon Helfberend, Julian Höwelkröger, Sven Palsherm (alle FC Kaunitz III), Lennart Risse (VfL Rheda), Norbert Strelnik (Vorw. Ahlen), Levin Heyse (Jugend St. Vit).
Das Trainerteam: Dennis Fuhrmann (Trainer), Philipp Gohlke (Co-Trainer), Ümit Taskin & Ralf Mertins (Betreuer), Marius Hesse & Christian Leier (TW-Trainer), Vanessa Johanntoberens (Physiotherapeutin)
