Neuenkirchen (rdp). Noch fehlt der letzte Feinschliff an der Außenanlage, doch schon jetzt präsentiert sich ein attraktives neues Sportheim des TuS Westfalia Neuenkirchen – schön eingebettet zwischen den beiden Sportplätzen. Bei der offiziellen Einweihung mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft und einem „Tag der offenen Tür“ konnten sich die Gäste von einem modernen Gebäudetrakt überzeugen, der technisch gut ausgestattet, Raum für Vereinsleben und Sport bietet und nicht zuletzt auf Nachhaltigkeit setzt.
Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das Sportheim erstellt, was allerdings in Planung und Umsetzung eigentlich schon eine Anlaufzeit seit 2012 hatte. Auf rund 580 Quadratmetern befinden sich im eingeschossigen Bau vier Umkleidekabinen, zwei Schiedsrichterkabinen (jeweils mit Duschen und Sanitäranlagen), Gemeinschaftsraum, Geschäftsstelle, Ausgabeküche und Theke – und außerdem ein Gründach und Photovoltaikanlage.
Beim Dank für die Umsetzung richtete sich Hubert Kollenberg (Vorsitzender des TuS Westfalia) vor allem an André Kuper, der bei der Beschaffung der Fördermittel großen Anteil hatte, sowie an Bürgermeister und Rat.
Es sei mehr als nur eine Stätte für den Sport, und auch wichtig für die sportliche Infrastruktur vor Ort, betonte Bürgermeister Andreas Sunder, der auch auf den beschwerlichen Weg zum Bau hinwies. Obwohl man beim Bau auf Qualität und Nachhaltigkeit gesetzt habe, sei man unter den veranschlagten Kosten geblieben. Habe man bei der Kostenrechnung mit rund 3,1 Mio. Euro kalkuliert, so seien es nun nur etwa 2,5 Mio. Euro geworden.
Bei der offiziellen Schlüsselübergabe machten sich Vertreter der heimischen Politik, sowie die Nachbarn der Feuerwehr, Schule, Schützenverein und Sportvereine ein Bild vom neuen Sportheim, das viel Anerkennung bekam. „Wieder eine Sache weniger auf der Prioritätenliste“, freute sich Meinolf Hillemeier, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, und überreichte ein ganz besonderes Geschenk. Einen gläsernen Pokal vom Aufstieg, der acht Jahre in seinem Wohnzimmer gestanden habe und nun einen neuen Ehrenplatz bekommt.






