Besuchermagnet Jakobi

Traditionsmarkt lockt wieder tausende Gäste

Mastholte (dg). Auftakt Dienstagabend vorm Heimathaus, denn hier wird Dorfgeschichte gepflegt. Hunderte Mastholter sind zur musikalischen Markteröffnung anwesend. Freuen sich über heiter, fröhliche Blasmusik des örtlichen Musikvereins. Schnuppern duftenden Streuselkuchen, Brote, den Deftigen Jakob als Gaumenfreuden und hören zur Begrüßung ein herzliches Willkommen von Franz-Josef Johannesmeier (Vorsitzender Heimatverein) sowie Detlef Hanemann (stellv. Bürgermeister), die unisono die ehrenamtlichen Aktiven im Verein loben. Ohne ihr kreatives Engagement über Jahre und Generationen,
wären diese, weit über die Dorfgrenzen hinaus beliebten Jakobi-
Tage, nicht möglich. Dienstagabend gehört den Mastholtern. Da genießen Jung und Alt ihren gemütlichen Ortskern, mit all seinen kulinarischen Leckereien. Schon früh am Mittwoch rollen sie dann an. Markthändler mit ihren individuellen Angeboten verwandeln im Nu die Hauptstraße zu einem ostwestfälischen Basar, als Garant für einen erlebnisreichen Jakobi-Bummel. Haushaltshelfer, Kleidung, Kinderspielzeug, Modeschmuck, Pfannen und Töpfe, Messer-Vielfalt, Dekoartikel und vieles mehr animierten zum Stöbern, finden und feilschen bei angenehmer Sommersonne, obwohl der Tag mit einem Regen-Intermezzo begann. Marktmeister Kevin Reschke zeigte sich zufrieden mit dem Besucheransturm, trotz weniger Händler auf der Marktmeile. „Keinen Nachwuchs im Geschäft hören wir in Gesprächen“, erklärt Reschke die Veränderung. Doch die hohe Besucherzahl dokumentiert immer wieder die große Beliebtheit vom Mastholter Jakobi. „Wir arbeiten an einem ergänzenden Konzept, um Attraktivität dieser einmaligen Tradition auszubauen und zu festigen“, erläutert Kevin Rescke mit Blick auf die Zukunft. Einen Blick in die gute alte Zeit gönnen sich Jakobi -Gäste mit einem Besuch beim Heimatverein. Stilvolles Ambiente von Haus, Hof und Gemüsegarten lassen Erinnerungen kaum enden. Das Backhaus mit großem Steinofen zu Jakobi aktiv, dicke Kartoffeln mit Quark zur Mittagszeit, Plätze zum Klönen laden zum Leben auf dem Hofe kurzweilig ein.  Ein Tag auf Jakobi ist und bleibt ein besonderes Erlebnis.

Fotos: RSA/Rehling