Rietberg (sst). Die einen suchen eine Ausbildung, die anderen händeringend qualifizierte Nachwuchskräfte: Die 21. Berufemesse im Rietberger Schulzentrum stand in diesem Jahr ganz im Zeichen vom ausbleibenden Abiturjahrgang in diesem Sommer, der vielen Unternehmen bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze Schweißperlen auf die Stirn treibt. Umso wichtiger war es für potentielle Ausbildungsunternehmen, aber auch Schulen und Institutionen, sich und ihre Möglichkeiten vorzustellen, um zukünftige Auszubildende und Studierende von sich zu überzeugen. Rund 150 regionale und überregionale Aussteller aus Handwerk, Industrie, Landwirtschaft, Elek-
trotechnik, Gesundheit, Banken, Versicherungen, Universitäten
und Fachhochschulen boten dabei wieder eine wertvolle Orientierungshilfe für Ausbildung und Studium. Mehrere Hun-
dert Besucherinnen und Besucher alleine, mit Freunden oder ihren Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über potentielle Berufsmöglichkeiten zu informieren. Ob draußen auf dem Schulgelände im Bagger oder beim Mauern, in der Aula am heißen Draht und dem Landwirtschaftssimulator oder auf den Fluren beim Polstern und Golfen auf der selbstgebauten Anlage: Für fast jedes Interesse war etwas dabei. Besonders gut kamen bei den Jugendlichen die Aussteller an, die nicht nur informierten, sondern auch Möglichkeiten boten, Produkte spielerisch auszuprobieren oder etwas herzustellen. Doch auch Infogespräche rund um Ausbildungsinhalte und Weiterbildungsmöglichkeiten waren gefragt: Geduldig beantworteten die künftigen Ausbilder dabei alle Fragen der Jugendlichen und ihrer Eltern und berichteten von eigenen Erfahrungen.
Fotos: RSA/Steinberg


