Hans Pietzonka erhält den päpstlichen Orden durch Pfarrer Andreas Zander. (Foto: RSA/Pfaff)
Rietberg (rdp). Mit der päpstlichen Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifice“ wurden die Verdienste von Hans Pietzonka für die katholische Kirche in Rietberg gewürdigt. Pfarrer Andreas Zander überreichte stellvertretend das Ehrenkreuz im Rahmen der Abendmesse in der Klosterkirche und stellte das langjährige und außergewöhnliche Engagement von Pietzonka für die Kirchengemeinde und Pastoralen Raum heraus.
„Hans ist auch einer der Mut machen kann, etwas zu machen“, betonte Pfarrer Zander in seiner Laudatio über das Wirken von Hans Pietzonka, der vom „Messdiener zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes“ stets der Kirche verbunden war. „Wir konnten schnell miteinander“, blickte Zander zurück. Bei der Kita „Sabina Katharina“ sowie beim Friedhof („Sein Thema“) habe sich Pietzonka große Verdienste erworben: „Hans hat mit viel Willen seine Ideen umgesetzt.“
„Ich freue mich sehr, dass meine Arbeit gesehen wird. Die Auszeichnung nehme ich aber auch viele andere an, die mich dabei unterstützt haben“, bedankte sich Hans Pietzonka. Die päpstliche Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifice“, die 1888 von Papst Leo XIII eingeführt wurde, wurde seitdem in Rietberg erstmal fünfmal vergeben. Das letzte Mal vor acht Jahren.
Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“
Das Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ (lat. „Für Kirche und Papst“) ist eine päpstliche Auszeichnung für besondere Verdienste um die Anliegen der Kirche und des Papstes. Das Ehrenzeichen besteht aus einem stilisierten Kreuz mit dem Wappen des jeweiligen Papstes und der Inschrift „Pro Ecclesia et Pontifice“. In der Mitte des Kreuzes sind die Apostel Petrus und Paulus dargestellt. Gehalten wird es von einem breiten Ordensband in den Kirchenfarben Gelb und Weiß (Quelle: Erzbistum Paderborn)






