22.000 Besucher feierten bei strahlendem Sonnenschein

Zufriedenstellende Bilanz der Polizei und der Rettungskräfte in Rietberg – 7 Ermittlungsverfahren

Rietberg (rdp). Die Sonne strahlte über Rietberg, als sich am Rosenmontag der Narrenzug durch die Innenstadt in Bewegung setzte. Über 90 Fuß- und Wagengruppen beteiligten sich. Fröhliche Gesichter im Zug und am Wegesrand, bunte Kostüme, eindrucksvolle Motivwagen – das war das Resümee des närrischen Treibens, bei dem sich das Prinzenpaar Katharina I. und Sebastian I. mit viel Sympathie feiern ließ.

Etwa 22.000 Besucher feierten den Umzug in Rietberg. In Rheda-Wiedenbrück standen etwa 14.000 Menschen für den Umzug an den Straßen der Doppelstadt. Die Umzüge verliefen jeweils völlig störungsfrei. In beiden Städten feierten die Besucher anschließend in Gaststätten und Festzelten bis in die Nacht.

Im Zuge der Veranstaltungen führten die eingesetzten Polizeikräfte auch die angekündigten Personenkontrollen durch, bei denen sie das Hauptaugenmerk auf das bestehende Messerverbot legten. Diese Kontrollen wurden intensiv fortgeführt und sind Teil des Maßnahmenkonzepts der Polizei Nordrhein-Westfalen gegen Messergewalt. 

In Rietberg leiteten die eingesetzten Polizeikräfte sieben Ermittlungsverfahren ein. Hierbei wurde eine sexuelle Belästigung in einem Festzelt angezeigt sowie Anzeigen wegen einem Eigentumsdelikt und einfachen Körperverletzungen. Die Beamten sprachen sieben Platzverweise aus und zwei Personen wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 22.00 Uhr verließen viele Besucher die Festzelte und Gaststätten. Das letzte Zelt wurde um 01.00 Uhr geschlossen.

Zufrieden blicken die Teams des Deutschen Roten Kreuz auf den Straßenkarneval am Montag zurück. Bei den Einsätzen durfte sich das DRK Rietberg auf die Unterstützung benachbarter DRKler aus Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Herford, Langenberg, Lippstadt, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl und Versmold verlassen. Während am Altweiberdonnerstag 65 DRK-Einsatzkräfte für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung standen, waren dann am Rosenmontag bis zu 83 Helfer im Einsatz. An beiden Haupttagen des Straßenkarnevals in Rietberg waren zwei Notärzte einsatzbereit.

„An Hilfeleistungen waren für uns 52 Hilfeleistungen am Donnerstag und 76 Hilfeleistungen zu verbuchen, wovon am Donnerstag ein und am Rosenmontag sieben Patienten in umliegende Krankenhäuser verbracht werden mussten. Alle weiteren Verletzten konnten nach einer Versorgung durch uns nach Hause, bzw. ins weitere Karnevalsgeschehen entlassen werden“, resümierte Stefanie Merschbrock (Vorsitzende des DRK Rietberg).